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Investoren verstehen das Thema AIF nicht richtig

DAS INVESTMENT: Herr Neidhart, Sie bestücken Zweitmarktportfolios mit Produkten aus der alten Welt der geschlossenen Fonds. Steigt hier die Nachfrage von semiprofessionellen und professionellen Investoren?

Jörg Neidhart: Ja. Bis 2015 konnten wir mit Secundus an unsere Kunden knapp 5 Millionen Euro vermitteln, bis 2016 waren es 10 Millionen, und 2017 lagen wir bereits bei rund 25 Millionen Euro. Vor allem interessiert die Investoren Werthaltigkeit, ein professionelles Management und planbare Cash-Flows. Denn entgegen der öfter anzutreffenden Einschätzung ist es keineswegs so, dass alles aus der alten Welt schlecht ist. Bei Schiffsfonds kann man heute die Zweitmarktanteile teils zu Kursen unter dem Schrottwert des Schiffs kaufen – so können einige dieser Beteiligungen mehr Sicherheit bieten als mancher Immobilienfonds.

Haben sich Zweitmarkt-Portfolio-Lösungen auch schon in der neuen Welt etabliert?

Sven Hägele: Es gibt bereits regulierte Strukturen, die als Zweitmarktfonds auftreten können. Mir sind allerdings bislang lediglich zwei Häuser bekannt, die tatsächlich Fonds in dieser Art auflegen, insofern handelt es sich eher noch um eine Randerscheinung.

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